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Spielsucht allgemein: Insolvenz und Spielsucht

Thema erstellt am 01.12.2023 | Seite: 1 von 2 | Antworten: 15 | Ansichten: 1.336
Maleki
Einsteiger
Hallo zusammen,

ich hatte mich vor der Umstellung OASIS damals sperren lassen. Mit der neuen Reglung habe ich mich wieder entsperren lassen. Mein bis dahin gespartes Geld (ca. 8.000 €) habe ich komplett verzockt. Die Suchtspirale hat wieder reingehauen - Kredite genommen, verzockt. Seit einem Jahr ca. 100.000 € Schulden, jetzt arbeitslos. Insolvenz ist nicht zu verhindern. 5 monatl. Raten im Verzug - ca. 6.000 €. Diese kann ich nicht zurückzahlen. Ein Kreidtvertrag bereits gekündigt. Beratungsschein beim Amtsgericht habe ich beantragt. Caritas, etc. ist maßlos voll (12 Monate Wartezeit) deshalb nur noch anwaltlich möglich.

Hat jemand mit so einer Situation Erfahrung? Also auch die Insolvenz? Bei meiner Hausbank habe ich keinen Kredit. Das Zocken sollte den Banken also nicht bekannt sein (bis auf meine Hausbank wegen Abbuchungen).

Ich bin am Boden - weiss nicht weiter. Hätte es die Neureglung nie gegeben. Andere in der Spielbank erzählten mir vom gleichen Schicksal. Was hat sich die Politik nur dabei gedacht? Ich weiss, ich habe eine große Mitschuld… Es ging mir spielfrei so gut. Und dann die Spirale… Ich hole das Geld wieder zurück. Jedes mal das selbs. Und als große Gewinne kamen… da geht noch mehr - zack. Wie als wäre ein Schalter umgedreht - nichts geht mehr. Später am Abend dann.. alles weg…
gamble1
Legende
Hey Hey 

Also grundsätzlich ist Spielsucht und Insolvenz immer so eine Sache auf der einen Seite kann man dir die Restschuldbefreiung verweigern wenn du im Schnitt in den letzten 6 Monaten gezockt hast als du schon wusstest du bist pleite zum anderen wäre das gleichzeitig auch eine Straftat wobei du dann deine Sucht von einem Arzt bestätigen müsstest um verminderte Schuldfähigkeit zu bekommen 

Das mal vorweg wenn deine Gläubiger irgendwie was mit Spielen herausfinden sollten können sie dies dem Gericht melden da die ja logischerweise ihr Geld im ganzen wollen und das am liebsten Vollstreckbar über 30 Jahre 

Ich würde an deiner Stelle erstmal zu einer Schuldnerberatung gehen die können einschätzen was richtig ist eine Insolvenz im Selbstversuch bzw überstürzt oder mit schlechter Beratung kann böse nach hinten los gehen da du niemals vergessen darfst die Leute wollen ihr Geld zurück was sie dir gegeben haben und da graben einige sehr sehr tief 

Darf man fragen warum du nicht gleich wieder in OASIS rein bist ? Ich meine ist ja viel sicherer für einen süchtigen als die alten Sperren ? 

So oder so das Leben geht weiter wichtig ist nur das zocken komplett zu lassen 
Max_Bet
Experte
Maleki schrieb am 01.12.2023 um 03:08 Uhr:Bei meiner Hausbank habe ich keinen Kredit. Das Zocken sollte den Banken also nicht bekannt sein (bis auf meine Hausbank wegen Abbuchungen).


Wenn es deine Hausbank weiß, wissen es auch alle anderen Banken bzw. ist es sehr einfach für die, sich die Info zu besorgen.
Bankgeheimnis in Deutschland nicht (mehr) existent.
Maleki
Einsteiger

gamble1 schrieb am 01.12.2023 um 04:04 Uhr: Hey Hey 

Also grundsätzlich ist Spielsucht und Insolvenz immer so eine Sache auf der einen Seite kann man dir die Restschuldbefreiung verweigern wenn du im Schnitt in den letzten 6 Monaten gezockt hast als du schon wusstest du bist pleite zum anderen wäre das gleichzeitig auch eine Straftat wobei du dann deine Sucht von einem Arzt bestätigen müsstest um verminderte Schuldfähigkeit zu bekommen 

Das mal vorweg wenn deine Gläubiger irgendwie was mit Spielen herausfinden sollten können sie dies dem Gericht melden da die ja logischerweise ihr Geld im ganzen wollen und das am liebsten Vollstreckbar über 30 Jahre 

Ich würde an deiner Stelle erstmal zu einer Schuldnerberatung gehen die können einschätzen was richtig ist eine Insolvenz im Selbstversuch bzw überstürzt oder mit schlechter Beratung kann böse nach hinten los gehen da du niemals vergessen darfst die Leute wollen ihr Geld zurück was sie dir gegeben haben und da graben einige sehr sehr tief 

Darf man fragen warum du nicht gleich wieder in OASIS rein bist ? Ich meine ist ja viel sicherer für einen süchtigen als die alten Sperren ? 

So oder so das Leben geht weiter wichtig ist nur das zocken komplett zu lassen 

Die Sucht und die Hoffnung endlich große Gewinne zu machen um wieder rauszukommen. die Spirale hat mich daran gehindert mich erneut zu sperren. Ich werde mich erneut sperren lassen. Aber das Problem ist halt… in einem Jahr kann ich mich ohne Probleme wieder entsperren lassen.
Ne1z23
Ich habe durch meine Spielsucht so ziemlich alles verloren. Ich war selbständig und hatte nebenher auch einen ordentlichen Beruf bzw. Arbeit. Von 2017-2019 habe ich knapp 300.000 Euro verspielt. Angefangen hat alles mit Sportwetten und einem Betrugsfall von Tipico. Es waren glaub ich ca. 800Euro....welche ich wieder holen wollte, da ich ziemlich sauer auf diesen Verein war. Und so ging es los...ich habe aus Frust einen Einzahlungsbonus von BetWay genutzt und bin an den Slots hängen geblieben. Witzigerweise war ich zuvor gegen diese Spielautomaten, da ich ja wusste, dass diese programmiert wurden und das System bestimmt, ob man gewinnt oder eben verliert. Nach knapp 2 Jahren, flog dann alles auf und ich konnte auch die gelben Briefe etc. nicht mehr abfangen oder rechtzeitig begleichen. Das Kartenhaus fiel nach und nach in sich zusammen. Auch bei etwas größeren Gewinnen wie bspw. den Major Jackpot bei BetandHome (25.000.00€) blieb es dennoch bei enormen Verlusten. Ich hatte aber auch die Beziehung zum Geld verloren und gar nicht mehr realisiert, wie viel ich da überhaupt verzockt habe. An einem Abend hatte ich tatsächlich einmal 7.000,00€ innerhalb von 5 Stunden verzockt. Damals war die Einzahlung via PayPal sehr leicht und man konnte hohe Summen in kurzer Zeit einzahlen. 

Ich war bei DrueckGlueck VIP Diamond, genauso war ich bei BetatHome VIP, mybet VIP und einigen mehr....Schlimm wurde es aber immer dann, wenn man etwas gewonnen hatte...kaum ein Casino hat damals ohne Probleme ausgezahlt. Die einzigen Casinos, welche wirklcih innerhalb von Stunden auszahlten, waren Mybet und BetatHome...jetzt ist dies aber auch nicht mehr der Fall.

Leider konnte ich auch nichts aus den angeblichen "Hol dir dein Geld zurück" - Angeboten rausholen. Vielleicht war ich zu spät dran. Die Anwälte konnten bei keinem der Casinos etwas bewirken und das Geld seh ich nie wieder. Wären die Casinos damals genauso schlecht gewesen wie heute, hätte ich sicherlich nicht soviel Geld eingezahlt und verloren. 

Viele Grüße 
Falko
Ikone
100 000 Euro Schulden ist schon ein richtiges Brett. 
gamble1
Legende

Maleki schrieb am 01.12.2023 um 10:23 Uhr:

Die Sucht und die Hoffnung endlich große Gewinne zu machen um wieder rauszukommen. die Spirale hat mich daran gehindert mich erneut zu sperren. Ich werde mich erneut sperren lassen. Aber das Problem ist halt… in einem Jahr kann ich mich ohne Probleme wieder entsperren lassen.

Kann man wenn man die Sucht im Hinterkopf hat schon verstehen und ja man kann sich leicht entsperren aber wenn du jetzt zb. 10 Jahre angibst musst du eigentlich warten bis die 10 Jahre um sind ich meine einfach ist es nur wenn du jetzt zb. 100 Jahre angibst oder überhaupt keinen Zeitraum 
Maleki
Einsteiger

gamble1 schrieb am 01.12.2023 um 14:50 Uhr:

Kann man wenn man die Sucht im Hinterkopf hat schon verstehen und ja man kann sich leicht entsperren aber wenn du jetzt zb. 10 Jahre angibst musst du eigentlich warten bis die 10 Jahre um sind ich meine einfach ist es nur wenn du jetzt zb. 100 Jahre angibst oder überhaupt keinen Zeitraum 

Das spielt alles keine Rolle. Nach OASIS kannst du dich in Darmstadt mit einem Formular innerhalb einer Sperrzeit von 1 Jahr wieder entsperren.
streetworksusi
Einsteigerin
Hallo, 

mein Name ist Susanne und ich kann absolut verstehen, wie du dich gerade fühlst. Irgendwie scheint alles ziemlich hoffnungslos. Man hat das Gefühl, dass es ein Teufelskreist ist, aus dem man nicht herauskommt. Ich habe schon ganz viele Menschen mit einem solchen Schicksal erlebt und begleitet. Ich leide als Beraterin einer Suchtberatungsstelle immer mit meinen Klienten, wenn sie mir so etwas erzählen. Es kommt dann immer wieder die Frage bei den Personen selbst auf "Wie konnte so etwas nur passieren?, Warum habe ich es nicht geschafft aufzuhören und schaffe es immer noch nicht?"

Aber ich möchte dir auch ganz viel Mut machen. Immerhin bin ich schon seit 13 Jahren für Glücksspielsüchtige zuständig. Und es gibt auch wirklich viele Menschen, deren Lage zunächst aussichtslos erscheint und die jetzt ihr Leben wieder im Griff haben. Aber für all diese Menschen war es kein leichter Weg. Versuche dich deinen Problemen und deiner Angst zu stellen. Regle deine Dinge. Versuche deine Schulden abzubauen oder in Privatinsolvenz zu gehen, damit du dieses Problem erst einmal aus dem Kopf hast. Manchmal reicht es am Anfang schon mal aus, mit den Gläubigern zu telefonieren oder Ihnen zu schreiben, dass du bei einem Anwalt bist, damit nicht immer noch weiter Briefe eintrudeln. Versuche dir kleine Ziele zu setzen. Sorge gut für dich, mach Sport - tu irgendwas um den Kopf frei zu bekommen. Triff dich mit Leuten, sprich mit einer Familie wenn es dir gut tut. 

Und wenn du noch weitere Hilfe oder Unterstützung brauchst, dann gibt es auch eine Online-Glücksspielberatung auf der Plattform von "PlayChange" im Internet. Du findest mich unter dem Namen "Susanne Schmidt". Ansonsten schreibe mich doch gerne auch hier direkt an, falls du noch Fragen hast. Oder schicke mir eine Email unter suchtfachambulanz.donauwoerth@caritas-augsburg.de

Gib nicht auf! Es lohnt sich zu kämpfen!

Viele Grüße


Susanne
needle34
Experte
Wenn du deine Schulden nicht tilgen kannst ist eine Insolvenz der richtige Weg, drei Jahre und du bist schuldenfrei. Mach das bloß . Lg
bruffl
Experte

gamble1 schrieb am 01.12.2023 um 04:04 Uhr: Hey Hey 

Also grundsätzlich ist Spielsucht und Insolvenz immer so eine Sache auf der einen Seite kann man dir die Restschuldbefreiung verweigern wenn du im Schnitt in den letzten 6 Monaten gezockt hast als du schon wusstest du bist pleite zum anderen wäre das gleichzeitig auch eine Straftat wobei du dann deine Sucht von einem Arzt bestätigen müsstest um verminderte Schuldfähigkeit zu bekommen 

Ich habe mal im STGB geschaut.

Laut diesem ist es nach meiner Interpretation erst dann eine Straftat, wenn Maleki, nachdem er seine Privatinsolvenz beantragt hat, weiter spielt oder Vermögenswerte beiseite schafft.
Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege.

@Maleki du wirst nicht der erste sein, der diesem Teufelskreis entkommen ist. Viel Glück dabei!
B****e

Maleki schrieb am 01.12.2023 um 03:08 Uhr: Hallo zusammen,

ich hatte mich vor der Umstellung OASIS damals sperren lassen. Mit der neuen Reglung habe ich mich wieder entsperren lassen. Mein bis dahin gespartes Geld (ca. 8.000 €) habe ich komplett verzockt. Die Suchtspirale hat wieder reingehauen - Kredite genommen, verzockt. Seit einem Jahr ca. 100.000 € Schulden, jetzt arbeitslos. Insolvenz ist nicht zu verhindern. 5 monatl. Raten im Verzug - ca. 6.000 €. Diese kann ich nicht zurückzahlen. Ein Kreidtvertrag bereits gekündigt. Beratungsschein beim Amtsgericht habe ich beantragt. Caritas, etc. ist maßlos voll (12 Monate Wartezeit) deshalb nur noch anwaltlich möglich.

Hat jemand mit so einer Situation Erfahrung? Also auch die Insolvenz? Bei meiner Hausbank habe ich keinen Kredit. Das Zocken sollte den Banken also nicht bekannt sein (bis auf meine Hausbank wegen Abbuchungen).

Ich bin am Boden - weiss nicht weiter. Hätte es die Neureglung nie gegeben. Andere in der Spielbank erzählten mir vom gleichen Schicksal. Was hat sich die Politik nur dabei gedacht? Ich weiss, ich habe eine große Mitschuld… Es ging mir spielfrei so gut. Und dann die Spirale… Ich hole das Geld wieder zurück. Jedes mal das selbs. Und als große Gewinne kamen… da geht noch mehr - zack. Wie als wäre ein Schalter umgedreht - nichts geht mehr. Später am Abend dann.. alles weg…

Kann dir nur raten, dich zusätzlich in jedem Casino wo du angemeldet bist wegen Spielsucht sperren zu lassen. 


Ich hab das auch gemacht als ich das Gefühl hatte, es geht in die falsche Richtung. 

Direkt casino anschreiben und um Sperrung bitten wegen Spielsucht, dann kannst du das auch nicht wieder eröffnen. 
needle34
Experte
Ohne Therapie und richtiges Umfeld wird man immer spielsüchtig sein und bleiben.
gamble1
Legende
bruffl schrieb am 11.12.2023 um 12:35 Uhr:

Ich habe mal im STGB geschaut.

Laut diesem ist es nach meiner Interpretation erst dann eine Straftat, wenn Maleki, nachdem er seine Privatinsolvenz beantragt hat, weiter spielt oder Vermögenswerte beiseite schafft.
Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege.

@Maleki du wirst nicht der erste sein, der diesem Teufelskreis entkommen ist. Viel Glück dabei!

schaust du hier : 


Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit : 

1.
Bestandteile seines Vermögens, die im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenzmasse gehören, beiseite schafft oder verheimlicht oder in einer den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Wirtschaft widersprechenden Weise zerstört, beschädigt oder unbrauchbar macht,
2.
in einer den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Wirtschaft widersprechenden Weise Verlust- oder Spekulationsgeschäfte oder Differenzgeschäfte mit Waren oder Wertpapieren eingeht oder durch unwirtschaftliche Ausgaben, Spiel oder Wette übermäßige Beträge verbraucht oder schuldig wird,


Ausschlaggebend ist immer der Zeitpunkt wo man erkennen kann wie es um die eigentliche Situation steht 


Die Restschuldbefreiung in der Privatinsolvenz wird versagt, wenn einer der Versagensgründe vorliegt (§ 287a ff. InsO):

  1. Sie haben Ihren Insolvenzantrag nicht richtig ausgefüllt.

  2. Sie sind wegen Insolvenzstraftaten (§§ 283 – 283c StGB) rechtskräftig verurteilt worden.

  3. Sie haben falsche schriftliche Angaben über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht.

  4. Sie sind unangemessene Verbindlichkeiten eingegangen oder haben Ihr Vermögen verschwendet.

  5. Sie haben die Insolvenzverfahrenseröffnung verzögert.

  6. Sie haben gegen Ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflichten verstoßen.





bruffl
Experte

gamble1 schrieb am 11.12.2023 um 20:14 Uhr:
schaust du hier : 


Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit : 

1.
Bestandteile seines Vermögens, die im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Insolvenzmasse gehören, beiseite schafft oder verheimlicht oder in einer den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Wirtschaft widersprechenden Weise zerstört, beschädigt oder unbrauchbar macht,
2.
in einer den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Wirtschaft widersprechenden Weise Verlust- oder Spekulationsgeschäfte oder Differenzgeschäfte mit Waren oder Wertpapieren eingeht oder durch unwirtschaftliche Ausgaben, Spiel oder Wette übermäßige Beträge verbraucht oder schuldig wird,


Ausschlaggebend ist immer der Zeitpunkt wo man erkennen kann wie es um die eigentliche Situation steht 


Die Restschuldbefreiung in der Privatinsolvenz wird versagt, wenn einer der Versagensgründe vorliegt (§ 287a ff. InsO):

  1. Sie haben Ihren Insolvenzantrag nicht richtig ausgefüllt.

  2. Sie sind wegen Insolvenzstraftaten (§§ 283 – 283c StGB) rechtskräftig verurteilt worden.

  3. Sie haben falsche schriftliche Angaben über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht.

  4. Sie sind unangemessene Verbindlichkeiten eingegangen oder haben Ihr Vermögen verschwendet.

  5. Sie haben die Insolvenzverfahrenseröffnung verzögert.

  6. Sie haben gegen Ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflichten verstoßen.






Ich bin kein kein Anwalt. 

Natürlich hat Maleki erkannt, dass er pleite ist.
Wenn es danach geht, dürfte sich prinzipiell jeder 
hochverschuldete Spielsüchtige der Insolvenzverschleppung schuldig machen.

Prinzipiell liegt hier die Beweislast beim Gericht.
Und zu beweisen, dass der Angeklagte seine Insolvenz 
früher hätte erkennen müssen, dürfte schwer sein.

Aktuelle Themen28.02.2024 um 09:55 Uhr

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