Etwa jeder vierte Deutsche gibt jeden Monat Geld für Glücksspiele aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde. Aber welche Glücksspielformen sind am beliebtesten und wie viel Geld gibt die Mehrheit der Befragten für die Freizeitbeschäftigung aus?

Das britische Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov wollte herausfinden, wie viel Geld die Deutschen durchschnittlich für Glücksspiele wie z.B. Sportwetten oder Casino Spiele ausgeben. Das Ergebnis ist überraschend: Mehr als jeder vierte Befragte aus Deutschland hat angegeben, mindestens einmal pro Monat Geld für die Glücksspielteilnahme auszugeben. Die Mehrheit der glücksspielaffinen Befragten interessierte sich dabei vorrangig für Sportwetten.

Nur wenige Befragte geben beachtliche Summen fürs Glücksspiel aus

Laut YouGov gab etwas mehr als jeder vierte Befragte (27 %) an, mindestens einmal monatlich Geld für Glücksspiele wie Sportwetten oder Casino Spiele auszugeben. Allerdings gab nur etwa jeder zehnte „Glücksspielfan“ (11 %) an, monatlich mehr als 25 Euro für Glücksspiele aufzuwenden. Die restlichen 16 % gaben an, weniger als 25 Euro pro Monat für Glücksspiele jeder Art auszugeben. Es gilt jedoch zu beachten, dass Lotterien von der Umfrage komplett ausgenommen wurden. Es zählen dementsprechend nur Sportwetten, Casino Spiele und andere Glücksspiele wie Rubbellose.

Jeder dritte „Glücksspielfreund“ interessiert sich für Sportwetten

Die meisten Umfrageteilnehmer aus Deutschland haben laut YouGov angegeben, sich primär für Sportwetten zu interessieren (35 %). In diesem Sektor sind vor allem Fußball- und Tenniswetten beliebt. Des Weiteren hat die aktuelle Umfrage ergeben, dass fast jeder zehnte Befragte (8 %) in regelmäßigen Abständen an Sofortgewinnspielen teilnimmt. Hierzu gehören vor allem Rubbellose.

Weiterhin gab jeder zwanzigste Befragte (5 %) an, sich primär für klassische Spielautomaten zu interessieren. Bei weiteren 4 % der Befragten stehen zudem Poker und Bingo hoch im Kurs. Erst vor einigen Tagen haben wir einen Ratgeber veröffentlicht, der die Frage beantwortet, wie sich Spielsucht erkennen und bekämpfen lässt.  

Die aktuelle YouGov-Umfrage zeigt jedoch, dass ein Großteil der Deutschen überhaupt kein Geld in Glücksspiele jeglicher Art investiert. Zudem gibt es einen beachtlichen Anteil der „Glücksspielfans“, die pro Monat nur höchstens 25 Euro in Sportwetten, Casino Spiele und Co. investieren. Von einem problematischen Spielverhalten kann bei diesen überschaubaren Einsätzen also nicht die Rede sein.

Das Tool „Global Gambling Profiles” von YouGov kann genutzt werden, um umfassende Einblicke in die einzelnen Geschäftsbereiche zu erhalten. Das Tool arbeitet mit glücksspielbezogenen Fragen, welche die Anwender beantworten und aus denen entsprechende Schlüsse gezogen werden können. Dazu gehören beispielsweise die Fragen „Haben Sie schon einmal in einem Casino um Geld gespielt?“ und „Glauben Sie, dass es beim Spielen etwas wie eine Glückssträhne gibt?“.

Fazit

Das britische Marktforschungsinstitut YouGov hat unter anderem das Spielverhalten der Deutschen hinterfragt. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass sich etwa jeder vierte deutsche Umfrageteilnehmer regelmäßig, also mindestens einmal im Monat, am Glücksspiel beteiligt. Während 11 % der „Glücksspieler“ dabei monatlich mehr als 25 Euro ausgeben, sind es bei den restlichen 16 % weniger als 25 Euro. Weiterhin zeigt die Umfrage, dass sich besonders viele „Glücksspielfans“ für Sportwetten (35 %) interessieren. Klassische Spielautomaten (5 %) und Poker bzw. Bingo (4 %) sind demnach deutlich weniger beliebt bei den Deutschen.

Quelle des Bildes: https://pixabay.com/de/photos/münzen-rechner-haushalt-1015125/

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