Zwischen den Streamern MontanaBlack und Tanzverbot ist es aktuell wieder zu einem öffentlichen Streit gekommen. Ausschlaggebend hierfür sind die Casino-Streams von MontanaBlack. Tanzverbot kritisiert, dass MontanaBlack das Suchtpotenzial des Glücksspiels herunterspiele und sich am Glücksspiel nur bereichern wolle. Aber konnten die Streithähne sich inzwischen einigen?

Es ist kein Geheimnis, dass Casino-Streamer mit einer großen Reichweite viel Geld verdienen. Erst im Oktober dieses Jahres haben wir in einem Artikel die Frage beantwortet, wie viel Geld die großen Casino-Streamer verdienen. Hier kam MontanaBlack auf ein monatliches Einkommen in Höhe von fast 80.000 Euro. Sein „Twitch-Kollege“ Knossi verdiente demnach immerhin ca. 75.000 Euro im Monat. Doch nicht bei allen Twitch-Usern kommen die Casino-Streams gut an. Zuletzt beschwerte sich Tanzverbot öffentlich darüber und fing damit einen Streit mit MontanaBlack an.

MontanaBlack soll Vorbild sein

Der Influencer Tanzverbot warf seinem „Twitch-Kollegen“ MontanaBlack vor, dass er sich nicht darüber im Klaren sei, wie gefährlich Glücksspiel sein könne. Außerdem wies Tanzverbot darauf hin, dass MontanaBlack viele sehr junge Fans hat, die auf diesem Weg sehr früh mit dem Thema Glücksspiel konfrontiert werden. Schließlich war MontanaBlack in der Vergangenheit mit seinen Casino-Streams sehr erfolgreich. Doch bereits vor einiger Zeit entschied sich MontanaBlack, vorerst keine Casino-Streams mehr durchzuführen. Allerdings berichteten wir bereits Mitte September wieder darüber, dass MontanaBlack zu den Casino-Streams zurückkehren könnte. Dafür erntete er von Tanzverbot öffentlich Kritik.

Tanzverbot ist ein Streamer und Webvideoproduzent, der 1997 in Berlin geboren wurde und bürgerlich Kilian Heinrich heißt. Eigenen Angaben zufolge brach Heinrich die Schule in der 8. Klasse ab und besitzt bis heute keinen Schulabschluss. Im Laufe seiner Schulzeit wurde Heinrich mehrmals Opfer von Mobbing. Auf Twitch hat Tanzverbot aktuell knapp 530.000 Follower.

Hitzige Live-Twitch-Debatte zwischen MontanaBlack und Tanzverbot

Erst vor wenigen Tagen ist es auf Twitch zu einer hitzigen Debatte zwischen beiden Streithähnen gekommen. Dieses Duell wurde von mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt und dauerte insgesamt rund 90 Minuten. Leider ist die Debatte nicht mehr im Nachhinein anzusehen, da MontanaBlack die Aufnahmen gelöscht hat.

Im weiteren Verlauf veröffentlichte MontanaBlack jedoch ein Video, in dem er Stellung zu den Vorwürfen von Tanzverbot bezieht. Hier kritisiert MontanaBlack unter anderem das Essverhalten des stark übergewichtigen Influencers Tanzverbot, der auf Twitch knapp 530.000 Follower hat. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass es wichtig sei, dass Menschen nur das Geld ausgeben, welches sie auch übrighaben. Es sei beispielsweise egal, ob eine gut verdienende Person eine teure Uhr für 400 Euro kaufe oder das Geld für das Glücksspiel ausgebe. Allgemein gesagt ist also nicht die Menge des Geldes entscheidend, sondern die Menge des Verdienstes der einzelnen Person. Erst vor wenigen Monaten haben wir uns übrigens in einem Artikel die Frage gestellt, warum so viele Casino-Streamer bei Stake.com spielen.

Ende gut, alles gut?

Überraschenderweise kam es kürzlich zu einem weiteren öffentlichen Aufeinandertreffen der beiden Streithähne. Hier zeigten sich sowohl Tanzverbot als auch MontanaBlack einsichtig und sahen ein gewisses Fehlverhalten ein. Dennoch gab es auch bei der zweiten Reaktionsrunde ein paar provokante Aussagen. So bezeichnete Tanzverbot Casinos beispielsweise als „Werk des Teufels“, welches für die Zerstörung etlicher Menschenleben verantwortlich sei. Darüber hinaus wollte Tanzverbot klarstellen, dass er sich seinen Erfolg hart erarbeitet hat und dass dafür nicht MontanaBlack verantwortlich sei. Dieser entschuldigte sich zeitgleich dafür, dass genau dieser Eindruck entstanden ist. Letztendlich ist also der Eindruck entstanden, dass sich beide „Twitch-Streamer“ wieder versöhnt haben.

Fazit

Es ist kein Geheimnis, dass MontanaBlack und Tanzverbot eine unterschiedliche Sichtweise auf das Thema Glücksspiel haben. Während Tanzverbot in diesem Zusammenhang von einem „Werk des Teufels“ spricht, sieht MontanaBlack es auch nicht als verwerflich an, aktiv Werbung für Glücksspiele zu betreiben. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass jeder Einzelne auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Glücksspiel achtet und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.

Quelle des Bildes: https://pixabay.com/de/photos/schafe-blöken-kommunikation-2372148/

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