PayPal gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zahlungsoptionen. 2015 wurden deutschlandweit 23,9% der deutschen Online-Käufe via PayPal bezahlt. Damit wurde es zur beliebtesten Zahlungsoption im Internet. Grund genug sich einmal nach den besten PayPal Casinos umzusehen.

2015 wurde in einer Studie festgestellt, dass Online Shops vor allem 5 Arten der Bezahlung anbieten. Dazu gehören PayPal, Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte und Vorkasse. In dem Jahr hat PayPal zum ersten Mal ein Anteil von 23,9% bei der Bezahlung von Online-Käufen erreicht. Damit war der Zahlungsanbieter zum ersten Mal begehrter als der Kauf auf Rechnung. In einer Umfrage von 2017 haben sogar 61% der Befragten angegeben, dass es sich um ihre bevorzugte Art der Zahlung im Internet handelt.

Laut eigenen Angaben hat PayPal mehr als 192 Millionen Nutzer, ist in mehr als 200 Märkten vertreten und bietet Bezahlungen in mehr als 100 Währungen an. Die Funktionsweise des Zahlungssystems ist relativ einfach. Man hat ein PayPal Konto, das über die E-Mail-Adresse definiert wird. Kontonummern entfallen somit. Bei PayPal sind Konto- oder Kreditkartendaten hinterlegt. Wird eine Zahlung über PayPal angeordnet, geht das Unternehmen in Vorleistung, überweist das Geld sofort dem Empfänger und bucht das Geld vom hinterlegten Konto des Senders ab.

PayPal fungierte zunächst lediglich als Zahlungsvermittler. Das Geld sollte transferiert werden, unabhängig von der erhaltenen Leistung. Man trat folglich nicht als Treuhänder auf. Mittlerweile kann man durch den PayPal Käuferschutz in einigen Fällen, Rückforderungen stellen, wenn die Qualität von Produkten nicht der Beschreibung entspricht, oder falsche Waren geliefert wurden. In Bezug auf die Online Casinos greift der Käuferschutz jedoch nicht, daher kann man auf ihn nicht pochen, falls man auf die wahnsinnige Idee kommt, Verluste zurückholen zu wollen. Eine Garantie fürs Gewinnen gewährt PayPal folglich nicht.

Empfehlenswerte PayPal Casinos auf GambleJoe

Da nur relativ wenige Online Casinos PayPal zur Ein- und Auszahlung anbieten, habe ich hier einmal die besten Glücksspielanbieter zusammengefasst. Manchmal werden für die Zahlung Gebühren und besondere Limits festgesetzt.

Online Casino Gebühren Limits Link
LeoVegas Logo
LeoVegas
Keine 10€ bis 1.000€

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DrückGlück Logo
DrückGlück
3,50% 10€ bis 2.000€

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DrückGlück
3,50% 10€ bis 2.000€

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Spintastic Logo
Spintastic
Keine 10€ bis 5.000€

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Sunmaker
Keine 1€ bis 2.000€

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Vera&John Logo
Vera&John
Keine 25€ bis 500€

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CherryCasino
Keine 1€ bis 2.000€

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Quasar
Keine 10€ bis 5.000€

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Lapalingo
Keine 10€ bis 5.000€

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VIKS Logo
VIKS
Keine 20€ bis 5.000€

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Sunnyplayer Logo
Sunnyplayer
Keine 1€ bis 2.000€

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Platincasino Logo
Platincasino
Keine 10€ bis 1.000€

Zum Platincasino

OVO Logo
OVO Casino
Keine 10€ bis 5.000€

Zum OVO Casino

QuuenVegas Logo
QueenVegas
3,50% 10€ bis 2.000€

Zum QueenVegas Casino

mybet Logo
mybet
Keine 10€ bis 10.000€

Zum mybet Casino

Casino Club Logo
Casino Club
Keine 10€ bis 8.000€

Zum Casino Club Casino

Platinum Play Logo
Betsafe
Keine 15€ bis 8.000€

Zu Betsafe

Betsson Logo
Betsson
Keine 10€ bis 8.000€

Zum Betsson Casino

Es kann vorkommen, dass einige Anbieter Gebühren für PayPal Zahlungen erheben. Dazugehören in diesem Falle DrückGlück und QueenVegas. Für normale Zahlungen erhebt PayPal von den Zahlungsempfängern eine Gebühr von 1,9% des überwiesenen Betrages und außerdem 0,35€ zusätzlich. Manche Online Casinos geben die Kosten für Ein- und Auszahlungen an deren Besucher weiter.

Vor- und Nachteile von der Zahlungsoption

Die Vorteile von PayPal liegen auf der Hand. Man braucht dem Online Casino keinerlei Kontodaten zu übermitteln. Diese sind bei PayPal hinterlegt und werden bei einer Transaktion nicht herausgegeben. Weiterhin sind Gelder sehr schnell ein- und Gewinne in wenigen Stunden ausgezahlt. Vom PayPal-Konto kann man das Geld dann auf ein hinterlegtes Referenzkonto transferieren.

Man benötigt lediglich ein PayPal-Konto für die Transaktion. Der Zahlungsdienstleister bucht entweder direkt vom Konto via Lastschriftverfahren ab, man kann aber auch Geld via Überweisung oder Giropay auf das Konto transferieren.

In der Vergangenheit stand PayPal auch einige Male in der Kritik. Großes Problem ist, dass angeblich Abgleiche mit Verdächtigenlisten des US-Heimatschutzministeriums erfolgen. Sobald der Verdacht vorliegt, dass man in Drogen- oder Terrorgeschäfte verwickelt ist, kann das Konto sofort geschlossen werden. Weiterhin muss man bei der Einzahlung in Online Casinos teilweise mit niedrigen Limits oder auch Gebühren rechnen. Außerdem ist PayPal bei den Online Glücksspielanbieter zumindest für den deutschen Bereich noch nicht sehr weit verbreitet. Lediglich 16 von 43 auf GambleJoe als empfehlenswert gelisteten Online Casinos haben den Zahlungsanbieter integriert.

Die Einzahlung via PayPal als Bilderanleitung

#1: PayPal als Zahlungsoption auswählen
PayPal als Zahlungsoption auswählen

Zunächst muss man PayPal als Einzahlungsoption auswählen.

#2: Einzahlungsbetrag eingeben
Einzahlungsbetrag eingeben

In einem zweiten Schritt muss die Summe angegeben werden, die man auf das Casinokonto einzahlen möchte.

#3: Weiterleitung zu PayPal
Weiterleitung zu PayPal

Es öffnet sich ein neues Fenster, das zur PayPal-Seite führt. Dort muss man die E-Mail und das Passwort des PayPal Kontos angeben.

#4: Bestätigung der Zahlung
Bestätigung der Zahlung

Man muss die Zahlung bestätigen und wird darüber informiert, ob das Geld vom PayPal-Konto oder dem hinterlegten Bankkonto abgebucht wird.

#5: Erfolgreiche Casinoeinzahlung
Erfolgreiche Casinoeinzahlung

Das Casino bestätigt die Einzahlung als erfolgreich. Manchmal muss man sich beim Online Casino wieder einloggen, wenn die Zahlung zu lange gedauert hat.

Wer steckt hinter dem Zahlungsdienst?

Die PayPal Holdings Incorporated hat den Hauptsitz in San José, dem US-Bundesstaat Kalifornien. Eine europäische Niederlassung in Luxemburg. Am 2. Juli 2017 hat man von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde CSSF eine Banklizenz erhalten, daraufhin wurden alle Konten nach Luxemburg transferiert. Zuvor war PayPal in Großbritannien als E-Geld-Institut registriert.

Das Unternehmen wurde Ende der 1990er-Jahre gegründet und ging es den beiden Firmen Confinity und X.com hervor. Es handelte sich um Unternehmen, die sich zum einen mit Bezahlmethoden und Kryptografie sowie zum anderen auf Finanzdienstleistungen im Bereich der Bezahlung per E-Mail spezialisiert hatten. Während die beiden Webseiten noch 1999 versuchten eigene Wege zu gehen, hat man im Jahr 2000 zusammen PayPal auf den Markt gebracht.

Großen Erfolg konnte das Unternehmen erst verbuchen, als man die Zusammenarbeit mit eBay begonnen hatte. eBay hat sich als Online-Auktionsanbieter strukturelle Vorteile von einem bundesweiten Online-Bezahldienst versprochen. Bereits 1999 kaufte man daher Billpoint, konnte es aber nicht sehr gut vermarkten. Vielmehr wurden im Jahr 2000 mehrere Auktionen speziell mit PayPal als Bezahlsystem angeboten, was der Zahlungsoption einen kräftigen Schub in Sachen Bekanntheit gab. Daraufhin kaufte eBay im Oktober 2002 PayPal für 1,5 Milliarden Euro auf.

Die Konkurrenz war in Amerika schnell verdrängt. 2003 schloss der c2it-Service von Citibanks, 2004 der PayDirect-Service von Yahoo und BidPay von Western Union 2005. Im Jahr 2004 wurde PayPal nach Deutschland gebracht. Es dauert einige Zeit, bis sich der Zahlungsdienst etabliert hat, aber 2005 waren zum einen kostenlose Zahlungen und Zahlungsempfang gute Anreize, zum anderen musste jeder gewerbliche Verkäufer auf eBay PayPal seitdem akzeptieren, wodurch man relativ schnell 16 Millionen Kundenkonten in Deutschland hatte.

Am 17. Juli 2015 trennten sich eBay und PayPal wieder. 2018 gab man zudem bekannt, dass eBay die derzeitige Zusammenarbeit mit PayPal bis 2020 einstellen möchte. Bis 2021 hat man vor, den neuen Online Zahlungsdienstleister Adyen zu etablieren. Ende 2023 sollen Bezahlungen via PayPal auf eBay dann ganz eingestellt werden. Alleine durch die Ankündigung sank der Wert der PayPal-Aktie um 10%.

PayPal sehr beliebt, aber in den Online Casinos nicht der Standard

PayPal ist eine der besten Ein- und Auszahlungsoptionen im Bereich der Online Casinos. Sicher muss man immer nach den Gebühren schauen, aber das muss man bei anderen Zahlungsoptionen auch. Es ist in der Regel kein Problem, ein PayPal Konto zu bekommen und die Zahlungen sind weitaus sicherer als bei Sofortüberweisung, Giropay oder Trustly, da man dem Online Casino nicht seine Bandverbindungsdetails übertragen muss. Bisher haben jedoch lediglich 16 von 43 empfehlenswerten Casinos auf GambleJoe PayPal als Zahlungsmethode.

Matthias hat vor Kurzem zudem Insider Informationen bekommen, dass die MT Securetrade Limited einen Weg gefunden hat, wie sie auch PayPal für Deutschland anbieten kann – die Integration soll einige Zeit in Anspruch nehmen, aber vielleicht kann man bei Rizk, Dunder, Ikibu und Co. dann auch bald via PayPal einzahlen – für mich wäre es eine echte Erleichterung, da ich es als schnellste und komfortabelste Art der Einzahlung ansehe.

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