Der Lockdown in Deutschland ist noch im Gange. Restaurants, Spielhallen, Casinos und alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte haben ihre Türen verriegelt. Über soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook wurde nun Unmut geäußert, da die Öffnung von Wettbüros nicht nachvollzogen werden kann.

Die Bewohner Recklinghausens, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen, sind irritiert. Die Bürger können nicht verstehen, warum Geschäfte des essenziellen Bedarfs geschlossen bleiben, Zocker aber weiterhin die Wettbüros besuchen dürfen. In Moers herrscht ähnliche Verständnislosigkeit. Dort musste sogar die Polizei einschreiten. Dazu kam es, weil die Einwohner irrtümlicherweise vermutet haben, dass mit den Wettbürobesuchen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen wird.  

So sieht es rechtlich aus

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hält in der Coronaschutzverordnung jedoch fest, dass in Wettbüros und Wettannahmestellen nur die Entgegennahme von Spielscheinen und Wetten erlaubt ist. Ein darüber hinausgehendes Verweilen ist verboten.

In den Räumlichkeiten der Wettbüros und Wettannahmestellen ist es ebenso untersagt, dass sich mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter aufhält. Außerdem werden dort keine Live-Verfolgungen von Wetten angeboten. Damit fällt der Ansporn, seine Wetten in Wettbüros zu setzen und motiviert eher dazu, diese online zu platzieren. 

Folglich ist es also nicht verboten, eines der 13 Wettbüros in Recklinghausen bei Einhaltung der Corona-Regelungen zu besuchen. Ihr Betrieb ist aber nur begrenzt erlaubt.

Durch die aktuellen Besorgnisse soll es verstärkte Kontrollen in den Bereichen der Wettbüros geben.  

Quelle Titelbild: https://pixabay.com/de/photos/anmelden-offen-neon-gesch%C3%A4ft-1209759/

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