Der Lagerist Robin S. gewann im Platincasino mit einer Einzahlung von 20 € unglaubliche 160.000 €. Erst zahlte das Merkur Casino nicht aus. Doch durch die Beratung und Unterstützung von GambleJoe, kann sich Robin nun über seinen Gewinn freuen.

Im August des vergangenen Jahres ist für den Spieler Robin S. ein Szenario eingetreten, von welchem wohl jeder Spieler träumt. Er spielte verschiedene Merkur Automatenspiele im Internet und gewann im Platincasino einen lebensverändernd hohen Geldbetrag in Höhe von 160.000 €. Auf die Freude folgte zunächst die Ernüchterung: Das Platincasino zahlte den Gewinn nicht aus - zwei Mal!

Die ersten Gewinne an Merkur & Blueprint Slots

Jeweils 3 Merkur und Blueprint AutomatenspieleWie so oft, zahlte der Student und Lagerist an diesem Tag 20 € im Platincasino ein, hatte etwas Glück und konnte sich an verschiedenen Automatenspielen auf circa 200 € hochspielen. Er wechselte zu Dragon's Treasure und erhielt dort Freispiele mit einem Einsatz von 2,50 €. Im dritten Freispiel erhielt der 27-jährige dann vier „blonde Köpfe“, womit er auf einen Schlag 2.500 € reicher war. Anschließend wechselte er zu Dragon's Treasure 2, wo er mit demselben Einsatz identische Freispiele erhielt und somit einen Kontostand von circa 5.500 € hatte.

Er spielte weiter und erhöhte seinen Einsatz von 2,50 € auf 10 € pro Umdrehung, wo er während einer langen Freispielserie gleich zwei Mal vier „Siegfrieds“ erhielt und diese Freispielserie mit einem Gesamtgewinn von über 20.000 € abschließen konnte. Mit einem Gesamtbetrag von circa 25.000 € auf dem Spielerkonto wurde Robin mutig und bespielte verschiedene Blueprint Automatenspiele mit den jeweiligen Maximaleinsätzen und erspielte sich so insgesamt 50.000 €, welche er sich dann auszahlen lassen wollte.

Anstatt der erhofften Auszahlungsbestätigung erhielt Robin am nächsten Tag eine erschütternde E-Mail von Platincasino, in welcher stand, dass die Gewinnauszahlung verweigert, das Spielerkonto geschlossen und alle Gewinne storniert wurden. Als Begründung wurde angegeben, dass der Spieler bei der Einzahlung ein fremdes Bankkonto, welches nicht auf seinen Namen lief, verwendet haben soll.

In der Tat hatte der Spieler an diesem Tag mit einem neu eröffneten Gemeinschaftskonto, das nicht direkt auf seinen Namen lief, eingezahlt. Es handelte sich bei diesem Konto um ein Konto einer Wohngemeinschaft, über welches Robin aber zu jedem Zeitpunkt eine Vollmacht besaß.

Einschaltung der Aufsichtsbehörde & Wiedereröffnung des Spielerkontos

Logo der Isle of Man Gambling CommissionNachdem Robin die Auszahlung verweigert und das Spielerkonto geschlossen wurde, hatte er zunächst versucht mit dem Platincasino eine Lösung zu finden. Es begann ein Dokumentenkrieg, welcher seines Gleichen sucht! Da das Platincasino die eingereichten Dokumente nicht zu akzeptieren schien und ständig weitere Dokumente verlangte, wendete er sich an die für das Platincasino zuständige Aufsichtsbehörde. Nach mehr als drei Monaten Bearbeitungszeit überprüfte und akzeptierte die Aufsichtsbehörde der Isle of Man die Dokumente und wies das Platincasino an, das Spielerkonto wiederzueröffnen.

Am 7. Dezember vergangenen Jahres hatte Robin wieder vollen Zugriff auf sein Spielerkonto erhalten und hätte sich seinen Gewinn in Höhe von 50.000 € jederzeit auszahlen lassen können. Anstatt auszuzahlen, entschied sich Robin jedoch dafür, die damals neuen Spiele von Bally Wulff zu testen. Innerhalb zweier Tage erzielte der Spieler größtenteils bei dem Automatenspiel Thor’s Hammer gigantische Gewinne.

Seine extreme Glückssträhne endete abrupt als sein Kontostand unglaubliche 160.000 € erreichte und er von Platincasino aus dem laufenden Spiel geworfen und der Spieleraccount erneut geschlossen wurde.

Weitere Gewinne und erneute Sperrung des Spieleraccounts

Nachdem Robin der Account erneut gesperrt wurde, bekam er eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo Robin,

ich muss Dich darüber informieren, dass wir deinen Account temporär sperren müssen.

Du zeigst exzessives Spielsuchtverhalten und daher bleibt uns zu diesem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit als dein Account vorrübergehend zu sperren.

Nach einer Cooldown-Periode kommen wir wieder auf Dich zurück. Wie Du Dir vorstellen kannst, wird es zusätzlich einige technische Überprüfungen geben, die etwas Zeit in Anspruch nehmen werden.

Nachdem einige Wochen später die Prüfungen abgeschlossen waren und die Software keine Fehler aufwies, wurde von Robin ein weiteres Dokument verlangt, welches bestätigt, dass er eine Vollmacht über das Gemeinschaftskonto besitzt. Das Platincasino hegte jedoch Zweifel an der Echtheit eines bereits eingereichten Dokuments. Robin eröffnete daraufhin eine neue Beschwerde bei der Isle of Man Aufsichtsbehörde und wendete sich Anfang Februar auch an GambleJoe.

Eigentlich bearbeiten wir keine Fälle mehr, sondern verweisen auf den entsprechenden Ratgeberartikel. In diesem Fall und bei dieser hohen Summe habe ich den Spieler jedoch ins Skype geholt, mir seinen Fall angehört, ihn entsprechend beraten und unterstützt.

Beratung durch GambleJoe & Auszahlung

Dieser Fall war mir nicht nur wichtig, weil ich selbst ein Spieler bin und die Gewinnsumme außergewöhnlich hoch war, sondern auch, weil es sich bei Platin um ein Merkur Casino handelt, welches bei uns gelistet ist und der Spieler sich bei uns informiert und in uns vertraut hat.

Da die Aufsichtsbehörde das Platincasino anwies, das Spielerkonto wiederzueröffnen, ging ich selbstverständlich sofort von Betrug aus und mein Ziel war es: Der Spieler muss sein Geld bekommen, koste es, was es wolle!

Im Prinzip hatte der Spieler schon fast alle notwendigen Schritte unternommen: Die Aufsichtsbehörde anzuschreiben und eine Beschwerde zu eröffnen. Ich konnte im Prinzip nur noch unterstützend tätig werden, indem ich versuchte, über andere Plattformen so viel Druck wie möglich auf das Platincasino auszuüben. Gemeinsam mit dem Spieler bin ich folgende Schritte gegangen:

  • Ich habe seine Beschwerde, die er an die Aufsichtsbehörde geschrieben hat, geprüft.
  • Ich habe ein Schreiben an die Spieleentwickler (Merkur, Bally Wulff, Blueprint) vorbereitet.
  • Ich habe mich an die Konkurrenz gewandt (sunmaker und sunnyplayer), um mir Tipps zu holen.
  • Ich bin mit dem Management des Platincasino in Kontakt getreten und habe falsche Werbeversprechen abgegeben, wenn sie auszahlen.
  • Ich habe ihm zugesichert, ihm die Kosten für einen Anwalt für internationales Recht vorzustrecken, falls es zum Äußersten kommen sollte.
  • Ich habe mit dem Spieler einen Fall bei Askgamblers eröffnet.

Bei Askgamblers handelt es sich um ein englischsprachiges Casino-Verzeichnis, welches Spielern erlaubt, öffentliche Beschwerden zu verfassen.

Zu Punkt 3 und 4 muss ich im Nachhinein sagen, dass diese Schritte dem Platincasino gegenüber nicht ganz fair waren, da ich gleich in alle Richtungen geschossen habe, ohne das Online Casino richtig angehört zu haben.

Laut den Aussagen des Platincasinos soll die ganze Zeit lediglich ein Dokument für die Auszahlung gefehlt haben. Die Aufsichtsbehörde soll laut des Casinos auch eine Fehlentscheidung getroffen haben, indem es ein theoretisch fälschbares Dokument akzeptierte. Die Aufsichtsbehörde wurde durch das Platincasino auf diese Fehlentscheidung hingewiesen und auch diese forderte dann dieses Dokument ein.

Der komplette Gewinn in Höhe von 160.000 € wurde von dem bekannten Merkur Casino letztlich auch wenige Tage nachdem das fehlende Dokument einging, an den Spieler überwiesen.

Hat sich das Platincasino seriös verhalten?

Wie bereits erwähnt, ging ich aufgrund der Wiedereröffnung des Spielerkontos durch die Aufsichtsbehörde sofort davon aus, dass der Spieler zu 100-Prozent im Recht ist und das Platincasino sich betrügerisch verhalten hat. Man muss fairerweise aber auch sagen, dass sich bei uns in der Vergangenheit ein Spieler meldete, der im Platincasino fast 40.000 € gewonnen und außer zwei Tage längere Bearbeitungszeit als üblich, keine Probleme mit der Auszahlung hatte.

Auch muss bedacht werden, dass Online Casinos mit Glücksspiellizenz in Europa in der Tat strenge Vorgaben von den Aufsichtsbehörden haben. Insbesondere wenn ein berechtigter Verdacht auf Betrug oder Geldwäsche vorliegt, müssen Online Casinos entsprechende zusätzliche Dokumente verlangen, da ansonsten auch ein Lizenzentzug drohen kann.

In diesem speziellen Fall war es tatsächlich so, dass der Spieler plötzlich von einem Bankkonto einzahlte, welches nicht auf den Namen des Spielers lief - zumindest war es für das Platincasino nicht sofort ersichtlich. Der Spieler hätte theoretisch auch unberechtigt und in Unwissenheit des eigentlichen Kontobevollmächtigten einzahlen können, was einer kriminellen Handlung gleich käme. In solchen Fällen müssen Online Casinos dem Kontobevollmächtigten im Extremfall den Schaden ersetzen. Daher ist es verständlich, dass Online Casinos Gewinnauszahlungen in solchen Fällen grundsätzlich und auch zu Recht verweigern. Man muss bei einem Urteil grundsätzlich auch die Sichtweise des Online Casinos berücksichtigen.

Aus meiner Sicht hat das Platincasino bei der ersten Schließung des Accounts fast richtig reagiert. Fast richtig, da es den Spieler nicht anhörte, sondern sofort das Konto dicht machte. Was ich an diesem Fall kritisiere ist, dass das Platincasino meiner Meinung nach zu viele, teilweise unsinnige Dokumente verlangte und überreagiert hat. Auch verstehe ich nicht, warum Platin einen gewinnenden Spieler, angeblich um den Spieler zu schützen, mitten aus dem Spiel wirft?

Da die größte Glückssträhne irgendwann endet, hat diese Maßnahme den Spieler evtl. tatsächlich geschützt. Hätte das Platincasino beispielsweise gewartet, bis der Spieler 15 % seines Riesengewinnes wieder verspielt und dann den Account temporär geschlossen hätte, würde ich an dieser Stelle auch keine Kritik üben - ganz im Gegenteil!

Meine Sichtweise entspricht natürlich eher die eines Spielers. Wir geben dem Platincasino aber gerne die Chance, seine Sichtweise auf diesen Fall in einem Gastartikel bei uns zu veröffentlichen.

Fazit

Der Student und Lagerist Robin S. hat im Platincasino mit einer Einzahlung von nur 20 € einen unglaublichen Gewinn von über 160.000 € erzielt. Das Besondere daran ist, dass dieser Gewinn nicht durch das Knacken eines Jackpots, sondern durch das Zocken von regulären Merkur und Bally Wulff Spielen zustande kam.

Obwohl das Online Casino dem jungen Spieler die Auszahlung des Gewinnes zunächst verweigerte, konnte er durch die Beratung von GambleJoe und die Einschaltung der Aufsichtsbehörden letztlich eine Auszahlung seines rechtmäßig erspielten Gewinns erwirken.

Der Fall Robin S. beweist, dass die Spiele in regulierten und lizenzierten Online Casinos fair und zufallsbasiert ablaufen und dass die Gewinnchancen in Online Casinos deutlich besser sind als in Spielotheken. Was dieser Fall auch beweist, ist, dass auch wenn sich Online Casinos im europäischen Ausland befinden, Gewinnauszahlungen sogar bei Streitigkeiten garantiert sind, sofern sich die Spieler im Recht befinden.

Warnung: Gewinnauszahlungen nicht in allen Online Casinos garantiert!
Es gibt unzählige Casino-Webseiten, welche Online Casinos mit gefälschten Lizenzen, gefakter Software oder Glücksspiellizenzen in Südamerika bewerben. Spieler, die bei solchen Anbietern spielen, haben bei Streitigkeiten kaum eine Chance an ihre Gewinne zu kommen. Wir empfehlen daher, nur den geprüften Online Casinos auf GambleJoe vertrauen zu schenken!

Ob sich das Platincasino in diesem Fall richtig und seriös verhalten hat, möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten. Dieses Urteil möchte ich den Lesern unserer Seite überlassen. Was ist Eure Meinung zu diesem Fall? Schreibt es in die Kommentare!

Wenn ihr bereits selbst positive oder negative Erfahrungen in diesem Merkur Casino gesammelt habt, dann bitte ich euch darum, das Platincasino zu bewerten und diese Erfahrungen mit der Spielergemeinde zu teilen.

Du hast Fehler in unseren Daten entdeckt?

Um einen Fehler zu melden musst du dich zuerst bei GambleJoe .

Wie gefällt dir der Artikel?