Der Ausgang der US-Präsidentenwahl ist entschieden. Die Mehrheit der amerikanischen Staatsbürger hat den Demokraten Joe Biden zu ihrem Präsidenten für die nächsten vier Jahre gewählt. Die Präsidentschaftswahl hat auch so manche Buchmacher den Atem anhalten lassen. Eine rekordverdächtige Anzahl an Wetten wurde auf die Wahlen gesetzt. Doch Bookies halten die Gewinne noch zurück.

Der Sieg der US-Präsidentschaftswahl für Joe Biden wurde noch nicht offiziell bestätigt. Das ist Grund genug für so manche Buchmacher, die Gewinne der auf den Sieg Bidens platzierten Wetten noch zurückzuhalten und vorerst nicht an die Tipper auszuzahlen.

Einen ähnlichen “Fehler”, Gewinne schon zu früh auszuzahlen, beging vor einigen Jahren der Bookie Paddy Power, als dieser sich auf die Vorhersagen und Ergebnisse aus den Medienberichten verlassen hat, die Hillary Clinton zur nächsten US-Präsidentin erklärt haben. Wie wir jedoch wissen, ging die Wahl am Ende zugunsten des Republikaners Donald Trump aus. 

Es sei fast zu übervorsichtig, die Wettgewinne noch nicht auszuzahlen. Überall sei man sich darüber im Klaren und so belegen es auch die Zahlen, dass Joe Biden als Wahlsieger hervorgegangen ist. Dennoch wird noch immer auf eine offizielle Bestätigung gewartet.  

Donald Trump gibt noch lange nicht auf und versucht sich daran, eine Neuauszählung der Wahlstimmen zu bewirken. Ebenso zweifelt er an der Fairness des Wahlausgangs und vermutet, dass es bei der Wahl nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Trotzdem erscheinen die Chancen auf einen Sieg Trumps verschwindend gering zu sein. 

Trotzdem wollen sich die Buchmacher noch nicht auf den Biden-Sieg festlegen, zumal es sich zum Beispiel alleine bei dem Bookie Betfair Exchange um rund 600 Millionen US-Dollar angenommener Wetteinsätze handelt. 

Bookies und Kunden warten auf offizielle Entscheidung

Sowohl Bookies als auch deren Kunden warten auf eine offizielle Aussage zu dem Wahlausgang. Ganz klar, die Tipper wollen ihre Gewinne ausgezahlt bekommen und für die Buchmacher ist es wichtig zu wissen, wie ihre finanzielle Lage nach der Ernennung des nächsten US-Präsidenten aussieht. Für die Bookies sei es besser, wenn sich der Sieg Bidens offiziell bewahrheitet, da die Mehrheit der Wetten auf den Sieg von Trump gesetzt wurden. Dass die Bookies die Zahlungen absichtlich zurückhalten, um so zusätzliche Zinsgewinne zu erzielen, ist nicht möglich: Kundengelder werden auf Treuhandkonten gelagert. Bei denen gibt es keine Zinsen. Entstehende Zinsen werden dort für die Verwaltungsgebühren des Treuhandkontos eingesetzt und nicht an den Inhaber des Kontos ausgezahlt.

Quelle Titelbild: https://pixabay.com/de/photos/donald-trump-pop-art-bearbeiten-2855885/

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