Im März 2019 eskalierte die Situation zwischen zwei Croupiers in einem Tiroler Casino. Ein Bosnier soll seinen Kollegen bei einem Streit um Trinkgelder niedergeschlagen haben. Wegen dem Vergehen musste er sich nun vor Landgericht verantworten.

Es ist sicherlich keine Seltenheit, dass man in Spielbanken und auch Spielotheken komische Begegnungen macht. In der Regel sind es aber die Gäste der Spielstätten, die für besonderes Aufsehen sorgen. Sei es durch ihr Verhalten, ihre Äußerungen oder ihre Spielweise.

In einem Tiroler Casino sorgten zwei Croupiers im März 2019 für Aufsehen. Beim Verteilen von Trinkgeldern kam es zum Streit, der dann in eine Schlägerei gipfelte. Das Verhältnis zwischen den Kontrahenten sollte vorher bereits nicht besonders gut gewesen sein. Ein gebürtiger Bosnier hatte seinen Kollegen ins Gesicht geboxt und dabei zwei Zähne ausgeschlagen. Er musste sich jetzt vor Gericht für die Tat verantworten.

Der Name des Casinos wurde nicht weiter genannt. Es handelt sich aber um einen Tiroler Nobel-Skiort, daher kann man sich vielleicht denken, welcher es war. Der Fall wurde dann vor einem Gericht in Innsbruck verhandelt.

Was ist in dem Tiroler Casino geschehen?

Bei der Auseinandersetzung ging es wohl um Geld. Worum sollte man sich auch sonst im Casino streiten? Der Angeklagte sah es als natürlich an, dass man die Trinkgelder teilt. In diesem speziellen Fall habe ein anderer Kollege mit ihm von 19 bis 21 Uhr aber eine private Runde geleitet. Das Opfer bestand auf den Anteil vom Trinkgeld. Es kam schließlich zum Streit. Der 30-jährige Bosnier rechtfertige die Tat wie folgt:

Er hat mich provoziert, hat mir einer Ohrfeige verpasst und auf mein Tablet geschlagen. Da habe ich die Kontrolle verloren.

Sein Kontrahent kam gebürtig aus Wien. Mit mehreren Faustschlägen befördert er sein Gegenüber auf den Boden des Casinos. Sein Opfer hatte am Ende ein Hämatom am Auge in der Größe eines Tennisballs, eine Schwellung an der Schläfe, eine Gehirnerschütterung und zwei ausgeschlagene Zähne. Während das Opfer auf den Weg ins Krankenhaus war, stellte sich der Mann der Polizei und erstattete Selbstanzeige. Vor Gericht gestand er dann im vollen Umfang die Tat.

Eher mildes Urteil wurde gesprochen

Das Geständnis, die sofortige Selbstanzeige, die Provokationen des Kollegen und der Umstand, dass er nicht vorbestraft war, wirkten sich strafmildernd aus. Richterin Helga Moser verhängte eine zur Hälfte bedingte Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro. Rund 1.000 Euro Teilschmerzensgeld für den Wiener Kollegen und 200 Euro Gerichtskosten kommen aber noch hinzu.

Der Croupier ist inzwischen in Linz tätig und nahm das Urteil sofort an. Mit der bedingten Geldstrafe hat der Angeklagte die Möglichkeit, dass ihm ein Teil der Strafe, bei gutem Verhalten nach einer Probezeit in der er nicht rückfällig werden darf, nachgesehen und erlassen werden kann.

Spielbank doch nicht so glamourös

Der vorliegende Fall zeigt einmal mehr, dass es in Spielbanken immer wieder zu Problemen kommt. Sicher können diese teilweise lustig sein. Aber wer möchte sich schlagende Croupiers beim Casinobesuch sehen?

Daher ist es kein Geheimnis, dass die meisten GambleJoe Team-Mitglieder der Spielbank in der Regel ein Online Casino vorziehen. Bessere Spielauswahl, Verfügbarkeit und keine nervigen anderen Gäste überwiegen als Vorteile gegenüber den bekannten Nachteilen, wie langsameren Auszahlungen durch die Bearbeitungszeit der Casinos. Allerdings sollte man mit den Auszahlungen nur wenige Probleme haben, wenn man sich an unserem Online Casino Vergleich orientiert und nur in Online Casinos mit fairen Bonus die Promotionen annimmt.

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