Ein millionenschwerer Sportwetten-Betrüger ist vor wenigen Tagen der Polizei in Australien ins Netz gegangen. Dem 59-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, einen Glücksspieler aus Hongkong um Bitcoins im Wert von mehr als 1,2 Millionen US-Dollar betrogen zu haben. Aber wie soll der Mann das gemacht haben und welche Strafe droht ihm jetzt?

Bereits vor einigen Monaten berichteten wir über die höchsten Sportwetten-Gewinne aller Zeiten. Hier berichteten wir unter anderem von einem Wettkunden, der mit seinem 5-Euro-Wettschein mehr als 100.000 Euro gewann. Noch deutlich höher fiel der Gewinn eines 59-Jährigen aus, der sich als Sportwetten-Betrüger versuchte. Er zockte einem Mann aus Hongkong illegal Bitcoins im Wert von über 1,2 Millionen US-Dollar ab.

Betrüger war sechs Monate auf der Flucht

Der dreiste Sportwetten-Betrüger befand sich bereits seit Mai dieses Jahres auf der Flucht. Anfang Dezember konnte die australische Polizei den Mann dann endlich in einer ländlichen Region im Norden von Melbourne ausfindig machen und festnehmen. Bei seiner Festnahme sei der Tatverdächtige den Behördenangaben zufolge körperlich und gesundheitlich angeschlagen gewesen. Aus diesem Grund habe man sich dazu entschlossen, den Mann vorsorglich in einem Krankenhaus behandeln zu lassen. Doch der weitere Weg führte den 59-Jährigen nun ins Gefängnis.

Wie ist der Täter vorgegangen?

Der 59-Jährige soll gegenüber einem der Opfer unter anderem angegeben haben, dass er für ihn die Sportwetten platziert. Dazu habe das Opfer aus Hongkong dem Täter 100 Bitcoins transferiert. Der ältere Mann dachte jedoch gar nicht daran, wie besprochen die Sportwetten zu platzieren. Stattdessen leitete der Täter das Geld entsprechend auf seine Bankkonten um. Die Tat habe sich in den Jahren 2019 und 2020 ereignet.

In anderen Fällen sei es zu ähnlich gelagerten Taten gekommen. Insgesamt werden dem Mann 15 Anklagepunkte zur Last gelegt. Zuvor war der Täter bereits einmal verhaftet und gegen Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gelassen worden. Doch dann verschwand er plötzlich, ehe er nun wieder festgenommen werden konnte. Nun kann davon ausgegangen werden, dass der Mann die kommende Zeit wieder im Gefängnis verbringen wird.

Unklar ist, ob die Geschädigten zumindest einen Teil ihrer Gelder zurückerstattet bekommen haben oder ob der Täter bereits die Gelder vollständig ausgegeben hat. Erst im September dieses Jahres berichteten wir von einer Reisekauffrau aus Australien, die knapp 630.000 US-Dollar verspielt hatte.

Fazit

Zum zweiten Mal wurde ein Serienbetrüger nun in Australien verhaftet. Fraglich ist, wieso der Geschädigte aus Hongkong einfach so Bitcoins im Wert von mehr als 1,2 Millionen US-Dollar an den Sportwetten-Betrüger schickte und die Wetten nicht einfach selbst platzierte. Es ist damit zu rechnen, dass der 59-jährige Festgenommene nun für mehrere Jahre ins Gefängnis muss. Es bleibt abzuwarten, ob der Mann den Geschädigten ihr Geld zurückzahlen kann und wird.

Quelle des Bildes: https://pixabay.com/de/vectors/hacker-rechner-programmierung-5471975/

Du hast Fehler in unseren Daten entdeckt?

Um einen Fehler zu melden, musst du dich zuerst kostenlos .

Wie gefällt dir der Artikel?

2 Kommentare zu: Sportwetten-Betrüger nach langer Flucht in Australien gefasst

Kommentar verfassen
Dumm gelaufen.Wie kann man fremden Menschen so viel Geld anvertrauen.
Das finde ich ehrlich gesagt auch wirklich komisch! Zumal es hier ja um einen siebenstelligen Betrag geht.

Unsere Community lebt von deinem Feedback – also, mach mit!

Du möchtest selbst Kommentare auf GambleJoe schreiben? Dann erstelle dir einfach ein GambleJoe Benutzerkonto.

  • Hochladen von eigenen Gewinnbildern
  • Bewerten von Online Casinos
  • Benutzung der Kommentarfunktion
  • Beiträge im Forum schreiben
  • Und vieles mehr